„Auf in die Skihalle Neuss“ - Ein Projekttag der gesamten Q2

 

 

Nachdem bereits das Wasserskiprojekt an der „Blauen Lagune“ mit allen 3 Sportkursen am Ende der Q1 ein voller Erfolg war, waren Vorfreude und Erwartungshaltung natürlich sehr groß. Am 06.02.2017 war es dann endlich soweit und die lang ersehnte Exkursion der gesamten Q2 der Gesamtschule Kaiserplatz zur Skihalle Neuss stand an.

 

Um 8:30 Uhr sollte sich die Kohorte auf dem Parkplatz der eindrucksvollen Skihalle Neuss einfinden. Lange wurde dieses Projekt der Extravaganz geplant und vorbereitet. So freute sich die große Mehrheit, als der Tag X endlich gekommen war. In den müden und schlaffen Gestalten war deshalb an diesem Montagmorgen ein breites Lächeln, tief im Innern, zu erkennen. Als wir dann also komplett waren, machten wir uns dann gemeinsam mit unseren Sportlehrern Herr Eckelmann, Herr Homrighausen und Herr Pappe gen Kasse auf, um dort die letzten Formalitäten zu klären. Aufgrund der themenorientierten Inneneinrichtung, durften wir bereits im Eingangsbereich ein bisschen Apres-Ski-Atmosphäre schnuppern, die uns jedoch leider bis zum Schluss verwehrt blieb. Auf dem Weg in den Verleihkeller strömte uns bereits der Geruch der physischen Befriedigung entgegen, ausgeströmt von den vielen glücklichen Füßen, die vor uns bereits in die zahlreichen Skischuhe geschlüpft waren. Im Akkord wurden wir vermessen und mit der entsprechenden Ausrüstung ausgestattet. Beim Skifahren besteht diese aus Skischuhen, Skiern und Helmen. Für die restliche skiangemessene Einkleidung waren wir natürlich selbst verantwortlich.

 

 

Nach einer vorab durchgeführten Selbsteinschätzung und Einteilung in die Gruppen „Anfänger“ und „Fortgeschrittene“, stand den feucht fröhlichen Schneeerfahrungen nichts mehr im Wege und wir konnten endlich gegen 10.00 Uhr auf die Piste.

 

Wem am Anfang noch nicht klar war, in welche der beiden Gruppe er oder sie sich einteilen sollte, dem war dies spätestens nach der ersten Abfahrt bewusst. Die Skilehrer gaben sich große Mühe auch dem Letzten zu vermitteln, wie das mit den „langen Brettern“ funktioniert. Wem das noch nicht reichte, erhielt von den Sportlehrern Tipps bzw. den letzten „Schliff“. So bekamen alle ein Gefühl dafür, wie sich ein Mensch mit Schuhgröße 72 fühlen muss. Der Länge der Skihalle war geschuldet, dass die Abfahrten nie sehr zeitraubend waren (über den Daumen gepeilt so 30s). Dafür hatte man dann aber umso mehr Zeit, auf den Sesselliften eine ausführliche Aussprache zu halten. Nach gut zwei Stunden harter Arbeit, Schweiß, Kälte, nassen Hosen und purer Verzweiflung war unsere aktive Pistenzeit in Neuss abgelaufen. Trotz kleinerer Startschwierigkeiten konnten viele Erfolge verbucht werden. Wir hatten außerdem das Privileg neue Erfahrungen sammeln zu dürfen und unseren Wissensradius im Themenbereich Wintersport (Gleiten-Fahren) zu erweitern.

Im Großen und Ganzen also ein gelungener Tag und ein lehrreiches Erlebnis!

 

Felix Steiners, Q2