Regelverstöße und erzieherische Sofortmaßnahmen

 

Um das Zusammenleben und die gemeinsame Arbeit am Kaiserplatz für Schüler, Lehrer und Eltern noch reibungsloser zu gestalten, hat eine von der Schulkonferenz beauftragte Kommission im November 2013 Vorschläge entwickelt, wie Lehrerinnen und Lehrer transparent und für alle Beteiligten nachvollzieh- und berechenbar im Sinne einer konfrontativen Pädagogik ganz unmittelbar auf Unterrichtsstörungen reagieren können. Die Störungen und die möglichen Reaktionen werden in der nachfolgenden Übersicht dargestellt.

 

Dabei gilt grundsätzlich immer, dass Eltern frühzeitig über Fehlverhalten ihrer Kinder informiert und zeitnah zu einem Gespräch ggf. unter Einbeziehung der Sozialpädagogen gebeten werden. Lehrerinnen und Lehrer werden mit Augenmaß Unterrichtsstörungen in Bezug auf ihre Schwere bewerten und alle Möglichkeiten pädagogischen Einwirkens nutzen, dann aber auch möglichst einheitlich und sofort auf Störungen reagieren. Gleichzeitig nehmen sich alle Lehrerinnen und Lehrer auch in die Pflicht, nach einheitlichen Maßstäben zu handeln, denn:

 

Alle LehrerInnen müssen jederzeit handeln

Ständige Erziehungsarbeit, ständige Ansprache sind ihre Aufgaben

 

Fehlverhalten

Erzieherische Sofortmaßnahme

Respektlosigkeiten und Beleidigungen sowie Verletzungen der Privatsphäre und Beschädigung fremden Eigentums

Innerhalb von 3 Tagen schriftl. Entschuldigung, (Unterschrift der Eltern),
Entschuldigung kommt in die Akte.

Die Entschuldigung erfolgt in dem Kreis, in dem z. B. die Beleidigung ausgesprochen wurde.

Bei Beschädigungen erfolgt eine Ersatzleistung.

Handy

Abnehmen, nach dem Unterricht zurück.

Info an den KL.

Im Wiederholungsfall Info der Eltern durch die Klassenleitung und Handyverbot für 14 Tage aussprechen (d. h., SchülerInnen dürfen kein Handy mit zur Schule bringen).

Bei weiterem Vorfall Ordnungsmaßnahme.

 

 

Vermüllung der Klasse

 

 

 

 

 

 

V erschmutzung / Beschädigung

Klasse wird bis auf Weiteres abgeschlossen, Schließung wird im Klassenbuch vermerkt oder am Türschild gekennzeichnet.

Wer kein Schließfach hat, muss alles mit nach Hause nehmen oder bei anderen SchülerInnen mit einschließen.

FL besteht darauf, dass jeder SuS seinen Arbeitsplatz zu Beginn und am Ende der Std. aufräumt, bevor er diesen verlässt.

(FL muss früh genug damit anfangen, damit er noch pünktlich zum nächsten Unterricht kann)

Sozialstunden werden nach Absprache zeitnah und ggf. auch teilweise in der Mittagspause geleistet.

 

SuS halten sich auf dem Flur auf

 

 

Rennen auf den Fluren

 

 

Klasse wird geschlossen. Zwangsweise Hofpause für alle SuS der Klasse.

 

SuS werden angehalten.

Verspätungen

 

 

 

 

Störungen im Unterricht

 

 

Aufgaben nicht gemacht

 

Schulhof reinigen oder andere soziale Dienste (muss organisiert werden).

Ab 10 Min. Verspätung gilt die Std. als Fehlstd. und muss nachgeholt werden (Sonderaufgabe und Aufsicht organisieren)

SchülerInnen nach Absprache mit den KollegInnen im Unterricht der Nachbarklasse mit Aufgabe „parken“.


Liste, einmal die Woche Nacharbeitsstunde.

Klassenraum als Ruheraum in den Pausen

 

Wer zu laut ist wird rausgeschickt.

Ruhedienst schreibt Namen auf für KL.

Verletzung des Arbeitsbereichs der Lehrer (Pult, Tafel, Whiteboard usw.)

Ggf. Klasse vorübergehend schließen und Ordnungsmaßnahme verhängen.

 

Mitglieder der Kommission: Frau Quick, Frau Wichmann, Herr Samec, Frau Napiralla, Herr Paul, Sven Evers, Timm-Philip Wundes

 

20.11.2013

 

 

Jochen Adrian

Schulleiter